Impfungen

Ausgewogene Ernährung, regelmäßige sportliche Betätigung und Impfungen stellen die wichtigsten Säulen zur Gesundheitsvorsorge dar.

 

Impfungen sind Trainingsprogramm für das Abwehrsystem des Körpers. Wird das Abwehrsystem nicht trainiert und auf mögliche Infektionskrankheiten entsprechend vorbereitet, kann es damit nicht gut oder gar nicht umgehen. Damit kann es zu schweren und schwersten Erkrankungen und bleibenden gesundheitlichen Schäden kommen. Im schlimmsten Fall kann der Körper die Infektionsauslöser nicht ausreichend bekämpfen und man verliert das Leben.

Einige Erkrankungen stellen eine (lebensbedrohliche) Gefahr für den einzelnen Patienten dar (z.B. Wundstarrkrampf – Tetanus), andere Infektionserkrankungen breiten sich rasch aus und können für ganze Gruppen von Personen unter Umständen zur tödlichen Gefahr werden (z.B. Hirnhautentzündung – Meningitis).

In meiner Ordination betreue ich mehrere Patienten,  die aufgrund ihres Alters, aufgrund bestimmter Erkrankungen oder aufgrund ihres sehr sensiblen Gesundheitszustandes (noch) nicht geimpft werden – sie sind auf die so genannte Herdenimmunität angewiesen: „Wenn alle geimpft sind, kann sich der Erreger nicht ausbreiten und ein einzelner nicht geimpfter ist damit auch geschützt“.

Diesen Schutzbedürftigen gegenüber fühle ich mich verpflichtet.

Impfungen ohne medizinische Notwendigkeit zu verweigern halte ich für fahrlässig gegenüber dem Einzelnen nicht Geimpften und für eine wissentliche Gefährdung von Menschen, die auf den Schutz durch die Gemeinschaft angewiesen sind.

Ich kann es daher nicht verantworten, dass wir auf Impfungen als diese wichtige Säule der Gesundheitsvorsorge verzichten.

 

Ich propagiere daher ausdrücklich den Österreichischen Impfplan, so wie er jährlich von der Österreichischischen Impfkommission überarbeitet und vom Gesundheitsministerium auch im Internet veröffentlicht wird. Diese Impfkommission legt nach wissenschaftlichen Kriterien auch den „besten Zeitpunkt“ für die einzelnen Impfungen fest. Eine Haltung gegenüber dem Impfzeitpunkt: „Jetzt noch nicht, vielleicht später, mein Kind ist noch nicht so weit, ist noch klein, kann so viele Wirkstoffe noch nicht vertragen,…etc.“ entspringt einer rein persönlichen Meinung, entbehrt jeder wissenschaftlichen Grundlage und widerspricht der Erkenntnis der Experten, die nicht nur Medizin studiert haben, sondern es sich außerdem zur wissenschaftlichen Aufgabe gemacht haben, die besten und sichersten Zeitpunkte für die einzelnen Impfungen herauszufinden und zu veröffentlichen.

Ich finde es kühn, sich mit einer Privatmeinung gegen die wissenschaftliche Erkenntnis anerkannter Experten zu stellen.

 

Sollte dennoch der Wunsch bestehen, Ihr Kind nicht zu impfen, darf ich Sie ersuchen, Ihr Kind von einem anderen Kollegen medizinisch betreuen zu lassen. Im Sinne der Schutzbedürftigkeit Unmündiger als auch meiner schwerstkranken Patienten bin ich nicht bereit, das Risiko eines fehlenden Impfschutzes und damit verbunden einer möglicher Weise tödlich verlaufenden Erkrankung mitzutragen.

 

Unter dieser Adresse finden Sie den link zum Gesundheitsministerium und alle notwendigen Informationen zum Thema Impfungen

 

http://www.bmgf.gv.at/home/Impfplan